Aktuelles

Symbolische Türöffnung zwischen Kita und Seniorenwohnpark in Colbitz

Türöffnung zw. HUMANAS Kita- und Seniorenwohnpark

Heute gab es einen ganz besonderen „Tag der Begegnung“: Im Rahmen des „Tages der Offenen Tür“ der HUMANAS-Senioreneinrichtung in Colbitz wurde die Tür zur angrenzenden Kindertagesstätte „Heideblümchen“ symbolisch geöffnet.

In Vorbereitung dieser „Türöffnung“ habe ich 4- bis 5jährigen Kindern aus einem Kinderbuch vorlesen, das sich mit dem Problem Altersdemenz in der Familie beschäftigt.
Das Buch heißt „Die neue Omi“ und beschreibt liebevoll und sehr kindgerecht demenzbedingte Veränderungen bei einer Omi, die von ihrer Enkelin nun als „neue Omi“ ebenso geliebt wird wie die alte. Anschließend erfreuten die Kindergartenkinder die Bewohner und Bewohnerinnen sowie Personal und Geschäftsführung des Seniorenwohnpark mit fröhlichen Liedern und wurden dafür mit leckerem Obst, Kuchen und Süßigkeiten belohnt. Ganz gewiss wird es in Zukunft viele weitere Begegnungen zwischen Alt und Jung über den „kurzen Weg durch den Zaun“ geben.

Brandaktuelles Interview mit Gymnasiasten in Gommern

Waltraud Wolff mit der Interviewgruppe

Im Rahmen eines Sozialkunde-Projektes zum Thema „Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt“ wurde ich on Schülerinnen und Schülern der Klasse 9a der Europaschule „Gymnasium Gommern“ interviewt.

Ein Junge und 5 Mädchen waren für das mit einer Videokamera aufgenommene Interview zuständig, das in Form von Einblendungen Bestandteil einer geplanten Podiumsdiskussion sein soll. Mit diesem Projekt beteiligen sich die Jugendlichen an einem Wettbewerb der Bundeszentrale für Politische Bildung unter dem Motto „Politik Brandaktuell“.

Sehr gefreut hat mich, dass die jungen Leute, die in Deutschland in Frieden und Sicherheit aufwachsen dürfen, sich sehr dafür interessieren, wie sie persönlich dazu beitragen können, dass Flüchtlinge bei uns freundlich und hilfsbereit aufgenommen werden.

Ich drücke den Neuntklässlern beide Daumen für den Wettbewerb. Auf jeden Fall gibt es schon jetzt Gewinner dieser Aktion.

Pflegereform Thema beim BRH Wanzleben

Podium zum Thema Pflegereform

Zu einem Forum zu den neuen Pflegestärkungsgesetzen hatte der Ortsverband Wanzleben des Bundes der Ruheständler, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) in das DRK-Zentrum nach Eilsleben geladen. Dieser Einladung des Vorsitzenden Gerhard Ihlau bin ich gern gefolgt, denn schon seit vielen Jahren treffe ich mich regelmäßig zu aktuellen Themen mit Mitgliedern von BRH-Ortsverbänden in meinem Wahlkreis.

Mein CDU-Kollege Manfred Behrens, Prof. Dr. Dr. Nehring, Abteilungsleiter im Sozialministerium von Sachsen-Anhalt sowie Martina Wolle, bei der AOK Sachsen-Anhalt zuständig für Fragen des Pflegemanagements, waren weitere Podiumsgäste. Für uns Politiker ist es sehr wichtig zu erfahren, wie unsere Gesetze in der täglichen Praxis wirken und wo es bei künftigen Vorhaben schon im Vorfeld Hinweise und Verbesserungsvorschläge gibt. Das ist gerade im Bereich Pflege sehr wichtig, denn jeder Mensch kann einmal direkt oder indirekt von dieser Problematik betroffen sein. Die angeregte Diskussion des zahlreich erschienenen Publikums war ein Beweis dafür. Hilfreich waren zudem die Meinungen des anwesenden Pflegepersonals der gastgebenden DRK-Senioreneinrichtung.

Rollstuhltour für ein Teilhabegesetz

Oliver Straub wird von Abgeordneten empfangen

Ein besseres Teilhabegesetz und das Recht auf Vermögen – dafür ist Oliver Straub seit 20. August in seinem Rollstuhl unterwegs. Vom Bodensee bis nach Berlin, wo er heute angekommen ist.

Kolleginnen und Kollegen aller Fraktionen haben ihn heute in Berlin empfangen und Unterstützung für seine Forderungen gezeigt.

Oliver Straub hat erzählt, welche Schwierigkeiten er hat, nach seinen eigenen Vorstellungen zu leben. Das muss für Menschen mit Behinmderungen leichter werden. Deshalb brauchen wir ein besseres Bundesteilhabegesetz.

Deutschland heißt willkommen

Deutschland heißt willkommen

Deutschland heißt heute für viele Flüchtlinge Hoffnung.Sie nehmen unglaubliche Strapazen auf sich, setzen sich größten Gefahren aus und legen mit dem Mut der Verzweiflung tausende  Kilometer zurück, um zu uns zu gelangen. Unter Ihnen sind viele Familien mit Kindern, die mit letzter Kraft bei uns Zuflucht suchen.

Wir werden sicher nicht alle Probleme dieser Welt lösen können. Aber wenn Menschen in Not zu uns kommen, dann ist für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten klar: Wir wollen helfen – und wir werden immer an ihrer Seite stehen. Hand in Hand mit vielen tausenden Menschen in ganz Deutschland, die heute schon tolle Arbeit leisten.

Die Politik ist gefordert und die SPD packt auch hier an: Wir wollen ein Einwanderungsgesetz, mehr Mittel für die Kommunen und mehr Solidarität in ganz Europa. Dafür machen wir uns stark. Das ist das eine. Das andere ist, dass wir alle ein Zeichen setzen können.

„Deutschland heißt willkommen“ ist unser Motto. Wir laden alle ein mitzumachen und ein Zeichen zu setzen für ein weltoffenes, tolerantes und friedliches Deutschland.

Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt

Waltaud Wolff bei der Podiumsdiskussion der FES zum Bundesteilhabegesetz

Unter dem Motto „Das Bundesteilhabegesetz – Auswirkungen und Chancen“ hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung am 1. September zu einem Fachgespräch in das Stadtpalais Wittenberg eingeladen.

Mit dem Ziel, die UN-Behindertenkonvention in Deutschland umzusetzen, wird zurzeit ein „Bundesteilhabegesetz“ auf den Weg gebracht, das die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verbessern und ihre Selbstbestimmung stärken soll. Um Inklusion zu erreichen, muss die Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen verbessert werden. Teilhabe statt Fürsorge! Dabei soll die betroffene Person mit ihren individuellen Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Als weitere Kernpunkte sehe ich die Ermöglichung von Vermögensbildung, die Verbesserung der Assistenz sowie die stärkere Unterstützung der Kommunen bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderung. Hier konnten die Geschäftsführerin des Behindertenverbandes Wittenberg, Ute Eckelmann, sowie der langjährige Kommunalpolitiker Reinhard Rauschning ihre wertvollen Praxiserfahrungen und Forderungen in die Diskussion einbringen. Auch aus dem Publikum kamen wertvolle Hinweise. So wurde mehrfach gefordert, mit dem für Mitte 2016 erwarteten Gesetz bundeseinheitliche Bewertungskriterien sowie eindeutige Regelungen für eine einheitliche Umsetzung vor Ort zu schaffen. Am 26. Oktober wird zur selben Thematik eine Fachkonferenz in Wolmirstedt stattfinden.

Ein Übungs-Quad für die Kreisverkehrswacht Jerichower Land

Waltraud Wolff bei der Übergabe des Übungs-Quads an die Verkehrswacht

Froh und begeistert nahm die Kreisverkehrswacht Jerichower Land unter Leitung ihres langjährigen Vorsitzenden Joachim Borghans am 28. August offiziell das langersehnte elektrische Übungsquad in Betrieb. Ein großer Dank ging dabei an uns Sponsoren.

Als Schirmherrin des Verkehrssicherheitstages am 20. Juni konnte ich mich einmal mehr von der großartigen Arbeit der Kreisverkehrswacht im Jerichower Land überzeugen, die vorrangig von vielen Ehrenamtlichen geleistet wird. Um ihr Angebot zur Verkehrserziehung auf dem Übungsplatz zu erweitern, sollte ein elektrisches Übungs-Quad angeschafft werden, wofür allerdings die finanziellen Mittel nicht ausreichten. Spender wurden gesucht und gefunden.

Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“: Jobcenter Jerichower Land und Wittenberg nehmen teil.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat aus deutschlandweit 265 Bewerbungen 105 Jobcenter ausgewählt, die am Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ teilnehmen dürfen. „Auch die Jobcenter Jerichower Land und Wittenberg gehören dazu und können nun Anträge zur Förderung beim Bundesverwaltungsamt stellen“, freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Waltraud Wolff. Die Auswahl erfolgte anhand einheitlicher, in der Förderrichtlinie genannter Prüfkriterien. Zudem wurden Angaben zur Finanzierung der begleitenden Leistungen, zu potentiellen Arbeitgebern und Einsatzbereichen geprüft.

Bereits im Herbst könnten die ersten der insgesamt 10.000 geförderten Arbeitsplätze besetzt werden. An der Förderung interessierte Arbeitgeber können sich an ihr zuständiges Jobcenter wenden, sofern sie nicht selbst von diesem angesprochen werden.

Mit dem bis Ende 2018 angelegten Programm sollen rund 10.000 Bezieher/-innen von ALG II gefördert werden. Dafür stehen insgesamt 450 Mio Euro zur Verfügung. Gefördert werden Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen. Die Förderung ist als Festbetragsfinanzierung ausgestaltet und beträgt bei 30 Stunden maximal 1.320 Euro. Waltraud Wolff, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages, liegen besonders die Menschen am Herzen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer haben, z.B. Langzeitarbeitslose und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen: “Diese Zielgruppe und auch Bedarfsgemeinschaften mit Kindern sollen mit dem jetzigen neuen Förderprogramm in erster Linie erreicht werden.“

Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen

Wir wollen eine inklusive Gesellschaft. Und dazu gehört natürlich auch ein inklusiver Arbeitsmarkt. Wir wollen, wo immer dies möglich ist, gemeinsam arbeiten. Und es ist wesentlich öfter möglich, als wir es im Alltag erleben.

Der Weg in den – in Anführungsstrichen – „eigenen“ Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung wird heute leider schon früh eingeschlagen. In den Förderschulen ist die Werkstattkarriere meist schon vorprogrammiert. Daran wollten wir doch etwas ändern.

Wir brauchen ein Gesamtkonzept, und wir brauchen gesellschaftliche Akzeptanz. Wir müssen das, was uns in der UN-Behindertenrechtskonvention aufgetragen ist, mit Leben füllen. Seit Beginn dieser Legislaturperiode arbeiten die Koalitionsfraktionen deshalb am Bundesteilhabegesetz.

(Die Rede im Volltext finden Sie auf der Seite der SPD-Bundestagsfraktion)