Aktuelles

Bundesverkehrswegeplan 2030: Wichtige Verkehrsprojekte kommen

Heute wurde von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt der Arbeitsentwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 vorgelegt. Waltraud Wolff freut sich, dass wichtige Verkehrsprojekte aus ihrem Wahlkreis Jerichower Land – Börde und aus ihrem Betreuungswahlkreis Dessau – Wittenberg in der Kategorie „vordringlicher Bedarf“ eingestuft sind. Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft sind, haben eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit bis 2030 realisiert zu werden.

Im vordringlichen Bedarf befinden sich:

  • die Anschlussstelle Dahlenwarsleben,
  • die Ortsumgehung Burg,
  • die Ortsumgehung Oranienbaum,
  • die Ortsumgehung Jerichow,
  • die Ortsumgehung Roßlau/Tornau,
  • die Ortsumgehung Jessen,
  • die Anschlussstelle Coswig,
  • die Ortsumgehung Coswig – Griebo,
  • die Ortsumgehung Wittenberg,
  • der zweite Bauabschnitt der Ortsumgehung Oebisfelde und
  • die Ortsumgehung Wanzleben.

Die hohe Priorisierung dieser Projekte im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist ein wichtiges Signal für eine funktionierende Infrastruktur in unserer Region. Ich möchte allen danken, die sich mit mir dafür eingesetzt haben, dass es nun vorangeht. Die gute Bewertung dieser Projekte mache deutlich, wie notwendig sie für unsere Region und die Entlastung der dort lebenden Menschen ist. Ich bin froh, dass es jetzt dort eine Perspektive auf Verbesserungen gibt.“

Der Bundesverkehrswegeplan ist eines der wichtigsten verkehrspolitischen Projekte dieser Wahlperiode. Mit ihm werden für die kommenden 15 Jahre die entscheidenden Weichen für die bundesweite Verkehrsinfrastruktur gestellt. „Mit der guten Bewertung der Ortsumfahrungen Burg und Roßlau/Tornau im Bundesverkehrswegeplan wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht. Ich werde mich im Deutschen Bundestag dafür einsetzen, dass wir die entsprechenden Ausbaugesetze noch in diesem Jahr verabschieden können. Wenn es uns gelingt, zügig Baurecht herzustellen und die Finanzierung sicherzustellen, rückt der Baubeginn in greifbare Nähe“, erklärte Waltraud Wolff abschließend.

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Besuch bei der Lebenshilfe in Roßlau

Waltraud Wolff mit Holger Hövelmann bei der Lebenshilfe in Roßlau

Gemeinsam mit dem örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Holger Hövelmann besuchte ich die Lebenshilfe in Roßlau. Aus einem ehemaligen „Russen-Magazin“ entstand hier ein moderner Werkstattkomplex für Menschen mit Behinderungen. Über 240 Mitarbeiter mit geistiger oder mehrfacher Behinderungen finden hier je nach Leistungsfähigkeit eine sinnvolle und wirtschaftlich verwertbare Beschäftigung. Sie arbeiten für verschiedene Auftraggeber der Region in der Wäscherei, Tischlerei, Druckerei sowie in Bereichen der Komplettierung, Verpackung und Montage. Die den Mitarbeitern vom Gesicht abzulesende Freude an der Arbeit, diese ruhige Konzentration und die freundliche Atmosphäre begeistern mich immer wieder. Gut, dass es Unternehmen gibt, die mit ihren Aufträgen behinderten Menschen die Chance geben, durch sinnvolle Arbeit ihre Fertigkeiten und ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ihr eigenes Geld zu verdienen.

Charlotte-Florentine ist Patenkind des Bundespräsidenten

Waltraud Wolff mit Familie Wiehl

Am 10. März besuchte ich mit  einigen Geschenken bepackt die kleine Charlotte-Florentine Wiel in Roßlau. Die inwzischen Einjährige ist nämlich nicht nur das 7. Kind ihrer Eltern Mandy und Marko, sondern auch eines der jüngsten Ehrenpatenkinder des Bundespräsidenten Joachim Gauck. Dieser informierte mich als zuständige Bundestagsabgeordnete und ich ließ es mir natürlich nicht nehmen, selbst bei Familie Wiel vorbeizuschauen. „Ich bin selbst Mutter von „nur“ vier Kindern und weiß,  wieviel Kraft, Liebe und auch Verzicht der Eltern notwendig sind, um Kindern den Weg ins Leben zu ebnen“, weiß die Bundespolitikerin. Gerade in der heutigen Zeit sei es für viele  Menschen nicht mehr selbstverständlich, Kinder großzuziehen und sie als Teil eines erfüllten Lebens zu betrachten. In einer zunehmend materialistisch geprägten Gesellschaft sei das Leben für Familien nicht leichter geworden. Gern helfe ich gerade diesen Familien bei der Lösung von Problemen.

Pflegestärkungsgesetz II in Kraft – wie wirkt es?

Waltraud Wolff stellt die Pflegestärkungsgesetze vor

Das zweite Pflegestärkungsgesetz trat am 1. Januar 2016 in Kraft. Damit werden bereits seit einigen Wochen viele Verbesserungen umgesetzt. Ab dem 1. Januar 2017 werden zudem neue Leistungen in Zusammenhang mit den neuen Pflegegraden wirksam.Wie wirkte es on der Praxis? Dazu fand am 1. März  in der Genthiner Begegnungsstätte „Lindenhof“ eine öffentliche Diskussionsrunde rund um die Pflegereform statt.

Viele Pflegebedürftige werden zu Hause von Angehörigen betreut, die in dieser Situation oftmals selbst Rat und Unterstützung benötigen. Prof. Dr. med. Ulrich Nellessen, Ärztlicher Direktor des Johanniter Krankenhauses Genthin-Stendal, brachte seine praktischen Erfahrungen ein. Sehr gefragt war auch Frau Arlett Dölle, Referentin für Gesundheitswesen der Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt, die viele Fragen der anwesenden Gäste beantwortete. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Dr. Franziska Kersten, SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Genthin.

Bessere Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Post gefordert

Waltraud Wolff im Gespräch zur Arbeitssituation bei der Post

Am 1. März traf ich mich mit Andreas Kögler und Dirk Riethmüller, zwei Betriebsräten der Postgewerkschaft DPGKOM aus der Niederlassung Magdeburg. In Osterweddingen gibt es ein großes Brief– und Paketverteilzentrum der Deutschen Post AG und DHL. Auch hier wie an anderen Standorten arbeiten sehr viele Menschen als Leiharbeiter und mit immer wieder befristeten Arbeitsverträgen, obwohl die Personalsituation bei der Deutschen Post auf Grund des hohen Altersdurchschnitts und fehlendender Nachwuchskräfte sehr angespannt ist. Zur Entlastung der Stammbelegschaft fordern die Gewerkschafter eine Entfristung der Arbeitsverträge, außerdem eine Zurückdrängung der Leiharbeit sowie mehr Maßnahmen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Deutschen Post AG.

Die Hinweise und Kritiken aus diesem Gespräch nahm ich interessiert auf, da wir in Berlin gerade an einem Gesetz zur besseren Regelung von Leiharbeit und Werksverträgen arbeiten. Anwesend waren auch die beiden SPD-Landtagskandidaten für Haldensleben und Wolmirstedt, Angela Leuschner bzw. Jochen Dettmer.

Erklärung zur Debatte um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat

Seit langem warnen Ärzte, Wissenschaftler, Umwelt- und Verbraucherverbände vor den gesundheitlichen und ökologischen Folgen des übermäßigen Glyphosateinsatzes. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Wirkstoff als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit werden diese Bedenken nicht geteilt. Eine europaweite erneute Zulassung des Wirkstoffes Glyphosat ist damit ziemlich wahrscheinlich.
Die widersprüchlichen wissenschaftlichen Beurteilungen haben in der Gesellschaft zu einer großen Besorgnis geführt. Auch ich sehe die erneute Zulassung des Wirkstoffs Glyphosat äußerst kritisch. Wenn ich den Antrag der Grünen heute nicht unterstütze, dann tue ich dies, weil wir für den Glyphosateinsatz in der Landwirtschaft zunächst eine gesundheits- und umweltverträgliche Alternative brauchen. Forschung und Entwicklung müssen gestärkt werden, damit wir gemeinsam mit der Landwirtschaft den Ausstieg aus dem Glyphosateinsatz und den Umstieg auf Alternativen organisieren können.

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Moritz Ludwig aus Niederndodeleben fliegt für ein Jahr in die USA

Waltraud Wolff mit Moritz Ludwig und Johanna Kaufmann

Zum 10. Mal in meiner Abgeordnetenzeit darf ich wieder die Patenschaft über einen jungen Stipendiaten übernehmen, der im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) zwischen dem Deutschen Bundestag und dem US-Congress ein Schuljahr in den USA verbringen darf. In diesem Jahr ist der 15-jährige Moritz Ludwig aus Niederndodeleben in der Börde.

Am 10. Februar war es soweit: zwei junge Menschen aus meinem Wahlkreis waren von der Austauschorganisation YFU in die engere Wahl gekommen und ich hatte zu entscheiden, wer von beiden das PPP-Stipendium 2016/17 erhält. Die Qual der Wahl war auch diesmal groß. In einem persönlichen Gespräch versuche ich stets herauszufinden, welche Beweggründe für die Bewerbung auschlaggebend waren, wie sich die Bewerber außerschulisch engagieren, in welcher Wiese sie als junge „Botschafter“ unseres Landes in den USA agieren werden und wie sie sich ihr Leben in den USA und nach ihrer Rückkehr vorstellen. Moritz Ludwig aus Niederndodeleben und Johanna Kaufmann aus Barleben hätte ich gern beide geschickt, aber leider darf ich nur einen Platz vergeben. Johanna ist nunmehr Ersatzkandidatin und bekam von mir das Angebot für eine Zwei-Tages-Fahrt im Mai nach Berlin sowie zur Teilnahme am Girl’s Day im Deutschen Bundestag.

Kreativwettbewerb für Jugendliche: SPD-Bundestagsfraktion lobt Otto-Wels-Preis zum Thema Europa aus

Europa galt lange Zeit als ein Erfolgsprojekt für Frieden, kulturellen Austausch und wirtschaftlichen Aufschwung. Aber die jüngere Vergangenheit und Gegenwart zeigen: Europa ist kein Selbstläufer. Die Frage nach der Zukunft Europas ist derzeit offener denn je. Aus diesem Anlass hat die SPD-Bundestagsfraktion einen Kreativwettbewerb für Jugendliche ausgeschrieben. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise und eine Einladung nach Berlin, wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Waltraud Wolff mitteilt.

Der Kreativwettbewerb „Zukunft Europa(s)“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Drei Wettbewerbsaufgaben stehen zur Auswahl. Die Jugendlichen können beispielsweise ihre Vision für das Zusammenleben in Europa im Jahr 2030 gestalten, anderen jungen Menschen Lust auf Europa machen oder sich mit der Bekämpfung von Rechtsextremismus auseinandersetzen. Bei der Umsetzung der Aufgabe können unterschiedliche Darstellungsformen wie Reden, Grafiken oder Videos gewählt werden. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von maximal drei Teilnehmern.

Ausschreibung und Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 29. März 2016.

Seniorenwohnpark in Colbitz zukunftsweisend

Im Wohnbereich der Seniorenresidenz Colbitz

Bei einem gemeinsamen Besuch mit der Bundestagsabgeordneten Waltraud Wolff und den Wolmirstedter Stadträten Christina Laqua und Heinz Maspfuhl besuchte Jochen Dettmer, SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis 08 (Wolmirstedt) , den Humanas-Wohnpark in Colbitz. „Ich habe schon so viel Positives über dieses neue Wohnkonzept für ältere und pflegebedürftige Menschen gehört, dass ich es mir einfach einmal selbst anschauen wollte“,erklärt Jochen Dettmer seine Visite in dem schönen Heidedorf. Nicht ohne Stolz führte Dr. Jörg Biastoch, Geschäftsführer von Humanas und Vorsitzender des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe, seine Gäste durch die moderne Einrichtung. Einige Bewohner zeigten den Besuchern spontan ihre gemütlichen kleinen Wohnungen. Ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben in einer eigenen Wohnung ohne jedoch zu vereinsamen, professionelle Hilfe, wo sie gebraucht wird, Förderung und Unterhaltung – all das bieten die Wohnparks der Humanas-Gruppe an mehreren Standorten in Sachsen-Anhalt. Die Nachfrage ist gewaltig – nicht nur in Colbitz und Umgebung. Ein Bespiel auch für andere Gemeinden. Es zeigt, Sachsen-Anhalt kann mehr.

Colbitzer Maibock 2016 schmeckt super

Waltraud Wolff bei der Verkostung

Bei seinem Besuch in der Colbitzer Heidebrauerei erfuhr SPD-Landtagskandidat Jochen Dettmer für den Wahlkreis 08 (Wolmirstedt) viel über das Tagesgeschäft dieser Traditionsbrauerei. „Früher gab es jede Menge Brauereien in der Gegend, jetzt gibt es in unserem Landkreis nur noch unsere Heidebrauerei“, berichtet Geschäftsführerin Petra Haase, die selbst aus einer sächsischen Brauer-Familie stammt. Die Bundestagsabgeordnete Waltraud Wolff und ihre Wolmirstedter Stadtratskollegen Christina Laqua und Heinz Maspfuhl sowie Jochen Dettmer hatten das Privileg der Verkostung des gerade frisch abgefüllten Maibocks. „Ein exzellentes süffiges Bier, nicht zu bitter aber würzig, dazu recht kräftig“, urteilte Heinz Maspfuhl. „Das Bier hat das Potenzial, mein Lieblingsbier zu werden.“ Der Landwirt Jochen Dettmer weiß, wie schwer es ist, als kleiner regionaler Erzeuger erfolgreich zu sein und zu bleiben. Regionale Vermarktung und Bürokratieabbau stehen für ihn daher im Mittelpunkt seiner politischen Arbeit. Dabei sollten auch Vereine und regionale Veranstalter vermehrt auf die Produzenten der Region setzen und so die heimische Wirtschaft unterstützen. „Der Trend geht zu regionalen Biersorten. Wir werden alles tun, um diesen Trend zu unterstützen,“ so Dettmer abschließend.