Gute Arbeit

Waltraud Wolff mit Streikenden

Gute Arbeit muss sich lohnen. Die sozial gerechte Lösung heißt für mich: Mindestlohn.

„Gute Arbeit“ heißt für mich, dass sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wieder die Regel wird. Das heißt: Leiharbeit muss das werden, wofür sie mal eingeführt wurde. Als Ausgleich für kurzfristige Auftragsspitzen in Unternehmen. „Gute Arbeit“ heißt aber vor allem: Wer hart arbeitet, muss von seiner Arbeit leben können. Wer fleißig ist, darf nicht zum Aufstocken gezwungen werden. Wir brauchen gute Löhne.

Wir werden uns darum kümmern und:

  • gemeinsam mit den Gewerkschaften gute Tariflöhne kämpfen und einen gesetzlichen Mindestlohn einführen: mindestens 8,50 Euro, gesetzlich garantiert, flächendeckend.
  • Leiharbeit begrenzen. Leiharbeit darf reguläre Beschäftigung nicht verdrängen. Die Betriebsräte brauchen mehr Mitbestimmung, wie lange und in welchem Umfang Leiharbeit in ihrem Betrieb eingesetzt wird. Und: Wir werden uns darum kümmern, dass Leiharbeiter den gleichen Lohn bekommen wie ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen.
  • gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen durchsetzen. Oft sind es mehrere hundert Euro im Monat, die Frauen weniger bekommen als ihre Kollegen – obwohl sie dasselbe leisten. Durchschnittlich sind das 22 Prozent weniger. Die SPD will diese Lohnungleichheit in den Betrieben offenlegen und beenden. Denn Frauen verdienen mehr, als sie bekommen.

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