Bildung

Besuch im DRK-Hort Genthin

Waltraud Wolff und Matthias Graner im DRK-Hort in Genthin

Wir werden uns weiterhin für die frühkindliche Bildung sowie für eine familienfreundliche Politik einzusetzen.

Dies versicherten Matthias Graner und ich  im DRK-Hort der Grundschule „L. Uhland“ in Genthin. Gemeinsam mit Genthins Bürgermeister Thomas Barz sowie Stadträten Horst Leiste und Gerhard Koschnitzke besuchten wir diesen Hort und sprachen mit Andy Martius vom Deutschen Roten Kreuz als Träger der Einrichtung und der Hortleiterin Gabi Jerkowsky.

Gabi Jerkowsy zeigte uns die vielseitigen Bildungs- und Freizeitangebote im Hort – vom Kreativraum über die Kletterwand bis zur modernen eigenen Hortküche – aus der auch der Kuchen stammte, den die Hortkinder für unseren Besuch gebacken haben. Andy Martius erläuterte das Konzept „Bildung elementar“, nach dem die etwa 100 Kinder des Hortes zwischen 7 und 17 Uhr betreut werden. Viele Eltern würden staunen, welche Fähigkeiten in ihren Kindern steckten, die mit dieser modernen pädagogischen Methode gefördert werden. Sehr gut sei auch die Zusammenarbeit zwischen dem Freien Träger und der Stadt Genthin.

Solche Angebote sind wichtig. Frühkindliche Bildung und vor allem eine familienfreundliche Politik müssen gestärkt werden. Dazu gehört die Aufhebung des unzeitgemäßen Kooperationsverbots zwischen dem Bund einerseits und den Ländern und Kommunen andererseits. Nur wenn dies aufgehoben wird, kann der Bund mithelfen, die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor Ort zu schaffen.

Verbessert werden muss auch die Zusammenarbeit zwischen den Ländern: Wir wurden darauf hingewiesen, dass es Probleme mit Zuschüsen für brandenburger Kinder gibt, die in Genthin zur Schule und in den Hort gehen. Matthias Graner wird dies im Landtag aufgreifen.