“Albert-Schweitzer-Kinder” mischen mit und geben Politikern Hausaufgaben auf
“Mitmischen macht stark” lautet das Partizipationsprojekt der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und - Familienwerke. Bei ihrem Mitmisch-Forum im Sommer in Zerbst beschlossen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen 34 Anträge u.a. aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt/Klima, ÖPNV, Freizeit und Schule. Hierfür suchten sie sich “Paten” aus den jeweiligen politischen Ebenen. Am 22. November holte sich Waltraud Wolff ihre “Hausaufgaben” in Zerbst ab.
Lange und gut hatten sich die Kinder und Projektleiter Tobias Raschke auf das Treffen mit “ihrer” Bundestagsabgeordneten vorbereitet. Fragen, die den Landkreis betrafen, konnten gleich an Degenhard Bielke, Sonderbeauftragter des Landrates von Anhalt-Bitterfeld, gerichtet werden. Er begleitete Waltraud Wolff zu diesem Termin. Als SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt der Stadt Zerbst, das Anfang 2008 neu besetzt wird, hatte er sofort ein offenes Ohr für Probleme in der Stadt.
Doch auch Fragen der großen Politik standen in dem Forderungskatalog. “Also die ersten 7 Forderungen betreffen ja mein direktes Arbeitsgebiet im Deutschen Bundestag”, stellte Waltraud Wolff fest. “Da liege ich mit euch auf der gleichen Welle”. Dies betrifft die Forderungen nach Information über eine gesunde Ernährung in der Schule, eine deutliche Lebensmittelkennzeichnung, Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen, das Sparen von Energie und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energiequellen.
Waltraud Wolff wird über den Leiter des Albert-Schweitzer- Kinderdörfer und -Familienwerks, Herrn Gaertner, in Verbindung mit den “Mitmischern” bleiben und hat schon einige Ideen, wie einige Produkte angepackt werden könnten.



