Aktuelles

Wanderausstellung des Deutschen Bundestages in Oschersleben

Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages präsentiert sich vom 3. April bis 7. April während der Geschäftszeiten in den Räumen der Sparkasse Oschersleben.

Als Initiatorin durfte ich die Ausstellung am 3. April offiziell eröffnen und dabei neben Vertretern des öffentlichen Lebens auch eine 11. Klasse des Gymnasiums Oschersleben begrüßen.

Mit seiner Wanderausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren erfolgreich den Dialog zwischen Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern. Dieses Instrument der Öffentlichkeitsarbeit ist in besonderer Weise geeignet, Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und seiner Mitglieder zu vermitteln.  Auf einundzwanzig Schautafeln werden die wesentlichen Informationen über Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und seiner Abgeordneten vermittelt. Auf einem Multitouchtisch und einem Computerterminal können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. Weiterhin liegt Informationsmaterial zur kostenlosen Mitnahme bereit.

Ich freue mich, dass es diese Wanderausstellung gibt und damit viele Menschen überall in unserer Republik die Möglichkeit haben, sich recht anschaulich über die Arbeit von uns Bundestagsabgeordneten zu informieren. Außerdem danke ich der Sparkasse Börde für die freundliche Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten. Besonders Schulklassen wird hier eine ganz besondere Art des Sozialkundeunterrichts geboten. Der Eintritt ist frei.

Frauenpolitik ist Zukunftspolitik

Am 8. März wird der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit soll an diesem Tag mehr Aufmerksamkeit für die Gleichstellung der Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft erzeugt werden. Heute sollten wir deutlich machen, wo es mit den Frauenrechten hingehen soll.

Frauenquoten in Führungsgremien, Mütterrente und das ausgebaute Elterngeld waren wichtig. Wir haben aber noch immer keine gleichen Löhne für gleiche Arbeit, Aufstiegschancen sind nicht gerecht verteilt und Frauen müssen häufig ungewollt in Teilzeit arbeiten.

In der ehemaligen DDR war die Gleichberechtigung früh ein zentrales Ziel. Die gute Kinderbetreuung, das Recht auf gleiche Löhne und das bezahlte Babyjahr waren wegweisend. Wie wertvoll die hohe Beschäftigungsquote von 90 Prozent bei Frauen war, sehen wir heute mit Blick auf die besseren Renten ostdeutscher Frauen. Ich bin stolz auf die Erwerbsbiografien der vielen Frauen aus Ostdeutschland, die ihren eigenen beruflichen Weg gehen konnten.

Gerade im Bundestagswahljahr 2017 müssen wir deutlich sagen, worauf es zukünftig ankommt. Warum sollten wir dabei nicht an erfolgreiche Ansätze der Vergangenheit anknüpfen. Eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, Unterstützung für die Pflege von Angehörigen, Hilfe bei der Rückkehr in den Job und bessere Aufstiegschancen in die Chefetagen. Gerade hier ist nach wie vor die feste Quote sehr förderlich. Frauenpolitik ist keine Sozial-, sondern Zukunftspolitik.

Rentenangleichung

Mit der Rentenangleichung schaffen wir nach 27 Jahren ein einheitliches Rentenrecht in Deutschland. Das ist gerecht.

Von 2018 bis 2025 werden die Renten in Ostdeutschland jedes Jahr um rund 500 Millionen Euro steigen. Durch die schrittweise Anpassung des Rentenwerts und der Höherwertung der Löhne schaffen wir zudem einen Ausgleich zwischen den Generationen. Auch Millionen derzeitiger Arbeitnehmer werden profitieren.

Fachkonferenz „Muslime in Deutschland“

Foto: Andreas Amann

Gestern fand die SPD-Fachkonferenz „Muslime in Deutschland“ statt. Als meinem Wahlkreis nahmen Christine Bauer, Sawsan Alhamoud und Rarad Dalleehe teil.

Es war eine spannende Diskussion. „Lasst uns gemeinsam gegen Radikalisierung kämpfen und einen in Deutschland geprägten Islam entwickeln“, dazu hat Thomas Oppermann aufgerufen.

Besuchergruppe in Berlin

Waltraud Wolff mit Besuchergruppe
Bild: Bundesregierung/Arge GF-BT GbR

Besuch aus dem Wahlkreis. Wieder konnten sich Menschen aus meinem Wahlkreis den Bundestag ansehen und entdecken, wie Politik gemacht wird. In den Gesprächen mit der Gruppe haben wir über meine Arbeit und über aktuelle Politik gesprochen.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Waltraud Wolff: Schweigen brechen heißt: nicht weggucken!

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung (www.hilfetelefon.de) werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung unterstützt – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen und Freude sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten.

Gestern habe ich – wie viele andere Bundestagsabgeordnete auch – dieses Hilfetelefon unterstützt.

Schweigen brechen heißt: nicht weggucken!

Brechen auch Sie das Schweigen. Schauen Sie hin. Und geben Sie die Telefonnummer oder die Internetadresse weiter.

Bund beteiligt sich an Sanierung der St. Nicolai-Kirche in Oschersleben

Heute wurden im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Mittel für das Denkmalschutz-Sonderprogramm freigegeben. Ich freue mich, dass die St. Nicolai Kirche Oschersleben mit insgesamt 80.000 Euro von diesem Programm profitiert.

Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute Nachmittag Gelder für eine Liste von Projekten freigegeben, die im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VI (Teil 2) vom Bund gefördert werden sollen. Mit diesem Programm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Insgesamt stellt der Haushaltsausschuss 70,5 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz bereit, mit dem bundesweit 204 Denkmal-schutzprojekte gefördert werden sollen. Eines dieser Projekte ist die St. Nicolai Kirche in Oschersleben.